Der Adobe Reader ist ein wichtiges Programm: Adobe stellt mit dem Acrobat den Defacto-Standard bei der Erstellung der beliebten PDF- Dokumente. Der Adobe Reader, das gratis erhältliche Darstellungsprogramm für PDF-Dokumente, ist für alle Betriebssysteme erhältlich. Auf dem Schlauch standen aber Linux- und Solaris-Nutzer.
Für die Betriebssysteme gibt es den Reader zwar, aber nicht in der aktuellen Version. Das ändert sich jetzt.
Bereits im Sommer 2008 ist der Adobe Reader in der Version 9 für Windows und Mac erschienen. Seitdem bleiben Linux-User auf der alten Version sitzen, und erleben handfeste Nachteile. So hat Adobe inzwischen das Format des PDF-Portfolios eingeführt. Der Dateistandard bietet klare Vorteile: Mit ihm lassen sich ganz verschiedene Daten, auch Video- und Audio, in einem PDF-Dokument zusammenfassen. Was sich wachsender Beliebtheit erfreut, ließ sich bis dato nicht auf Linux-Systemen darstellen. Mit der lang erwarteten Version 9.1 macht Adobe nun alles wieder gut.
Ein zusätzliches Problem hat die Arbeit mit dem Adobe Reader gefährlich gemacht: So wurde vor einigen Wochen ein Sicherheitsleck entdeckt, von dem auch alte Versionen betroffen waren. Linux-User hatten damit keine Option mehr, den Reader ohne Risiko einzusetzen.
Über zwei Wochen nach dem Erscheinen eines Patches für Windows und Mac-Rechner ist nun endlich die neueste Version für Linux da: Adobe überspringt Version 9.0 und bringt den Reader in der Version 9.1 heraus.